Best of 2018 - Die Zwischenbilanz

Von Cardi B bis First Aid Kit

Jetzt da wir den Mittelpunkt des Jahres 2018 überschritten haben bietet es sich an, zurückzublicken und die besten Alben des Jahres (bis jetzt) unter die Lupe zu nehmen. Von Franz Ferdinand über Revolverheld und Camila Cabello, bis hin zu First Aid Kit - hier sind die Alben, die wir von Januar bis Juni auf Repeat haben laufen lassen!

Top 10

  • Arctic Monkeys - Tranquility Base Hotel & Casino
    • 24-bit FLAC
    • 16-bit FLAC
    “That rock’n’roll, eh? That rock’n’roll, it just won’t go away.” So ging Alex Turners berühmte (und auch bizarre) Rede bei den Brit Awards im Jahre 2014, als die Arctic Monkeys mit ihrem letzten Album abräumten. Komischerweise hatte er damit tatsächlich irgendwie Recht: Auch wenn Trends und Vorhersagen es gerne übersehen, so ist die Langlebigkeit der Band aus Sheffield Beweis für die Ausdauer und Kraft des Rock’n’Roll. Dies ist ihr sechstes Album und man findet Songs mit gewisser Serge Gainsbourg-esque Jazz –Präzision, auf denen Technologie kritisiert wird sowie unsere Bereitschaft, uns von Tragödien mit Pop-Kultur abzulenken. So wunderbar verletzlich wie auch sanft und grandios – Tranquility Base Hotel & Casino macht dieser merkwürdigen Rede alle Ehre: Für die, die immer noch an der Relevanz von Rock’n’Roll zweifeln, ist dies Alex Turners Mic-Drop.
  • Franz Ferdinand - Always Ascending
    • 24-bit FLAC
    • 16-bit FLAC
    Auf dem fünften Album von Franz Ferdinand findet man eventuell nicht die innovative, künstlerische Gitarren-Tanz-Musik, die man auf ihrem verblüffenden, mit dem Mercury-Preis ausgezeichneten, Debütwerk zu lieben gelernt hat; dennoch macht dies das neue Werk nicht weniger spannend. Während die meisten ihrer Kollegen des 2000er British Indie Rocks in der Versenkung verschwunden sind oder sich so verändert haben, dass man sie kaum wiedererkennt (das Mysterium um Alex Turners Akzent wird wohl nie gelöst werden), so ist die schottische Rockband auf Always Ascending so komfortabel und selbstbewusst wie nie und experimentiert ganz nonchalant mit neuen Sounds. Mit zwei neuen Mitgliedern im Schlepptau gibt es eine große Portion Disco-Groove zusammen mit Psych-Synths, die dem Ganzen eine Art Tame Impala-Style Üppigkeit schenken. Verführerische Vocals, tolle Hooks – hier behaupten Franz Ferdinand ihre verdiente Langlebigkeit.

Best of the Rest