Highlights der Woche

Diese Woche

  • Niall Horan - Flicker (Explicit)Enthält eindeutiger Inhalt
    • 16-bit FLAC
    • Angebot
    Niall Horan tritt in die Fußstapfen von Zayn (Mind of Mine) und Harry Styles (Selftitled) und ist nun offiziell das dritte (ehemalige) Mitglied von One Direction mit Solo-Debüt. Wenn man Nialls Auftritte in 1D mit seiner Gitarre schon kennt, sollte es keine Überraschung sein, dass auch sein Erstlingswerk größtenteils inspiriert von Americana und Akustik-Rock ist, mit Einflüssen von Mumford and Sons und frühem Ed Sheeran, ganz anders als zum Beispiel die R&B-Richtung, die Zayn einschlug, oder Harrys Ode an Lennon und McCartney. Passend zu seiner Persönlichkeit auch innerhalb von 1D ist Flicker freundlich und zeigt Sensibilität und wird auch generationenübergreifend Fans finden. Okay, Flicker wird also eher nicht die Pole-Position der Best Of 2017-Listen einnehmen, aber es wird wohl gewiss eines der bestverkauften Alben des Jahres. Widerstand ist zwecklos.
  • Jessie Ware - Glasshouse
    • 16-bit FLAC
    • Angebot
    Bloße Aufrichtigkeit kann in der Welt der Musik ein reinstes Mienenfeld sein: Auf der einen Seite wird man für die Offenheit gefeiert, auf der anderen wird man Angriffsfläche für Gefühlsduselei-Beschuldigungen. Auf ihrem dritten Album geht Jessie Ware dieses Risiko dennoch ein und diskutiert ganz offen über ihre frische Mutterschaft und wie dies ihre engsten Beziehungen emotional beeinflusst hat – auch geht es natürlich um Liebe. Danke ihres tiefen Empfindungsvermögens und dem Kaliber der Songs, die mit Hilfe von Kid Harpoon, Ed Sheeran, Dave Okumu und Julia Michaels geschrieben wurden, fühlt sich Glasshouse nie übersüßt an. Es ist definitiv Low Key, aber verdient wiederholtes Anhören.

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