Best of 2014

Die besten Alben des Jahres

Vom grandiosen Elektro-RnB, den FKA Twigs uns dieses Jahr lieferte, bis zu Sias gigantischem Meisterwerk eines Popalbums; wir haben die besten Alben des Jahres zusammengestellt. Entdecke unsere 10 Favoriten sowie so manch anderen verborgenen Schatz.

  • FKA twigs - LP1 (Explicit)Enthält eindeutiger Inhalt
    • 16-bit FLAC
    Dank fesselnden Promo-Videos und unheimlich faszinierenden Live Auftritten hat sich die ehemalige Tänzerin (wer entdeckt sie im Price Tag Video von Jessie J?) Tahliah “FKA Twigs” Barnett in Windeseile als der Newcomer des Jahres etabliert. Die visuellen Elemente ihrer Arbeit sind allgegenwärtig, dennoch kann ihr Debütalbum auch in rein akustischer Form überzeugen. Die Songs auf „LP1“ klingen nur noch entfernt nach R&B und Barnett schickt uns auf eine sinnliche, nicht immer besonders zugängliche Reise ins Unbekannte. Schade nur, dass die gigantischen Singles „Water Me“ und „Papi Pacify“ nicht auf dem Album sind, ansonsten gibt es nichts zu beanstanden.
  • Kiasmos - Kiasmos
    • 24-bit FLAC
    • 16-bit FLAC
    Fünf Jahre nachdem sich Ólafur Arnalds und Janus Ramussen eine EP mit Rival Consoles geteilt haben gibt es nun endlich das Debütalbum unter dem Bandnamen Kiasmos. Kaum zu glaube, wie sehr sie sich seit dem weiterentwickelt haben. Anstelle der brutalen Beats und des minimalistischen Technos gibt es nun soulige, beinahe schon symphonische Electronica. Die perfekte Mischung aus Arnalds stimmungsvollen Pianokompositionen und dem synth-geladenen Elektro, den Ramussen normalerweise mit Bloodgroup macht. Ein Album voller Schönheit, für Fans von Jon Hopkins und Moderat.
  • The War On Drugs - Lost In The Dream
    Angeblich fällt es einem schwerer mit Erfolg umzugehen, wenn er später im Leben kommt. The War on Drugs Frontmann Adam Grandluciel kann davon ein Lied (oder ein ganzes Album) singen. Der Überraschungserfolg seines letzten Albums Slave Ambient hat ihm ganz schön zugesetzt: er fühlte sich labil und einsam. Gott sei Dank hat diesen Kampf der Gefühle mit seiner Nachfolgerplatte verarbeitet. Das Ergebnis bewegt sich zwischen Rock’nRoll, der ein wenig an Springsteen erinnert, und unheimlich intimen Dylan-Momenten. Lost In The Dream geht unter die Haut.
  • Young Fathers - DEAD
    DEAD Young Fathers 03.02.2014
    Nach zwei grandiose Mixtapes haben sich die aus Edinburgh stammenden Young Fathers als eine der aufregendsten neuen Hip Hop Acts etabliert. Ihr Debütalbum beweist allerdings, dass sie noch viel mehr auf dem Kasten haben und man sie nicht nur in die Hop Hop Schublade stecken sollte. Ein bißchen klingt das Ganze nach Earl Sweatshirt und zugleich nach dem frühen Material von Massive Attack. Füge dieses unbeschreibliche Rave und Hardcore Feeling dazu, und heraus kommt „Dead“! Young Fathers sind ganz klar eine der aufregendsten neue Bands des Jahres.
  • Royal Blood - Royal Blood
    • 16-bit FLAC
    Royal Blood sind hierzulande vielleicht noch nicht wirklich bekannt, in England werden sie allerdings bereits seit einigen Monaten als die neue Hoffnung des britischen Gitarren-Rocks gefeiert. Diesen Titel wollen sie sich jetzt mit ihrem Debütalbum sichern, ein Album voller starker Gitarren-Riffs, drückenden Drums und großen Melodien. Das Duo aus Brighton wissen wie man glaubwürdig und doch kommerziellzugängig klingt, und bekommen genau diese Gradwanderung auf jedem Song perfekt hin. Wenn man nur ein klein wenig an Led Zeppelin, QOTSA, Rage Against The Machine oder Muse interessiert ist, dann wir einem dieses Album auch gefallen.
  • alt-J - This Is All Yours (Explicit)Enthält eindeutiger Inhalt
    • 24-bit FLAC
    Für so manche Band hätte der Ausstieg eines Gründungsmitglieds wohl das Ende bedeutet. Besonders wenn dieser, wie im Fall von Gwil Sainsbury, der Hauptkomponist ist. Aber alt-J ist eben nicht einfach irgendeine Band. Auch auf dem Nachfolger zum extrem erfolgreichen Debütalbum, beweisen sie einmal mehr, dass sie sich Nichts aus tradionellem Songwriting und Songstrukturen machen. Faszinierende Rhythmen, gewagte Arrangements, fantastische und spielerische Produktion und eben dieses gigantische Miley Cyrus Sample, über welches so viel geredet wurde. This Is All Yours zeigt, dass wir noch lange nicht Alles gehört haben, was alt-J zu bieten haben. Ein unheimlich faszinierendes, gelungenes Comeback, das dieses Album definitv zu einem der Besten des Jahres macht.
  • Caribou - Our Love
    Our Love Caribou 23.02.2016
    Noch vor kuzem hat Dan Snaith als Daphni die Technoherzen höher schlagen lassen, jetzt widmet er sich wieder seinem Hauptberuf und veröffentlicht endlich den Nachfolger zu Swim. Wir trauen uns kaum es zu sagen, aber Our Love ist sogar besser. Das Album strotzt von technischem Können und spielerischen Ideen, Sanith wechselt spielend zwischen Tempi und Stimmungen und hinterlässt soulige Jams und farbenfrohe Danceanthems. Ein zutiefst menschliches Elektro-Album, dass garantiert groß einschlagen wird.
  • Sia - 1000 Forms Of Fear
    1000 Forms Of Fear Sia 04.07.2014
    Beinahe hätte es dieses Album nicht gegeben. Nach einem gescheitertem Suizidversuch, verursacht durch eine manisch-depressive Erkrankung und Alkoholismus, hat Sia Furler 2010 ihre Solokarriere vorerst beendet. Sie kam mit Ruhm nicht klar, wollte ihn nicht. Vier Jahre später ist sie die gefragteste Songwriterin im Business. Von Beyoncé, Britney und Katy Perry zu Rihanna und sogar David Guetta - einfach alle stehen an um sich einen Hit schreiben zu lassen. Kaum zu glauben, aber es scheint als hätte sie dabei ihr bestes Material für sich behalten. Von „Elastic Heart“, ein Zusammenarbeit mit Diplo, über „Hostage“, Poprock nach den Strokes vom Feinsten, bis zum extrem persönlichen Chandelier, ein Song über ihre Alkoholkrankeit, jeder einzelne Song auf diesem Album ist ein Hit. Jeder. Ganz klar, das Popalbum des Jahres bisher – ob da noch was besseres kommen kann bis Dezember ist sehr fraglich.
  • St. Vincent - St. Vincent
    • Angebot
    St. Vincent St. Vincent 26.07.2017
    Das Album ist noch nicht einmal veröffentlicht, und trotzdem ist sich die Kritikerwelt, dank eines Vorab-Streams, bereits sicher – St.Vincents fünftes Album ist ein fantastisch kreatives musikalisches Meisterwerk. Das fängt schon bei diesem Cover an, ein Cover, dass die neu erblondete Annie Clark in majestätischer Pose zeigt. Das Album ist voller Klänge, die eigentlich nicht zusammen passen sollten, ruppiger Gitarren und Annies unheimlich weiblicher Stimme. Bei so manchen Künstlern würde diese Kombination im Chaos enden, bei St.Vincent klingt das geschlossen und natürlich. 40 Minuten purer Genuss.
  • Cro - Melodie
    • 16-bit FLAC
    Um eines mal vorweg klarzustellen, „Melodie“ ist kein Bahnbrecher. Es geht alles genauso zu, wie man es eben nach dem Megaerfolg von „ Raop“ erwartet hat. Die Formel bleibt die gleiche: spaßiger, erfrischender HipHop voller Leichtigkeit und Schwung. Ein unwiderstehliches Sommeralbum eben. Da sollte man über die teilweise sehr seichten Texte einfach mal hinweg sehen und sich auf Carlo Waibels , so der gebürtige Name des Pandamanns, Produzentenfähigkeiten konzentrieren. Denn wenn eines auf diesem Album stimmt, dann sind es die Melodien und lässigen Klänge. Also, „Melodie“ ist toll, das könnt ihr euch ruhig eingestehen.

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