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Alben der Woche

25. Mai 2012

The Absence (2012) by Melody Gardot

Melody Gardot ist mir ihrem neuen Album The Absence zurück. Es ist der Nachfolger des von der internationalen Kritik in den höchsten Tönen gefeierten Bestsellers My One And Only Thrill von 2009. Für ihr neues Album verarbeitete Melody Erfahrungen und Eindrücke, die sie auf einer rund einjährigen Reise sammelte. The Absence erzählt von der Zeit, die Melody in den Wüsten Marokkos, auf Straßen Lissabons, in den Tangobars von Buenos Aires und an den Stränden Brasiliens verbrachte. Das klingt nach einem zwölf Songs starken Soundtrack zu einem (hoffentlich) heissen Sommer!

Some Nights (2012) by fun.

Diese cleveren New Yorker ... sie haben einen Namen gewählt, der sich zwar nicht googlen lässt, es aber fast unmöglich macht sie nicht zu mögen. Auch wer (noch) kein Fan der Band ist, wird das nur ungern laut aussprechen: „I don’t like fun.“ Und das trifft sich gut, denn fun. machen keine Musik für Spaßbremsen. Aber dem Erfolg der ersten Single nach zu urteilen sollte diese Zweideutigkeit keine Probleme bereiten. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus pompösen Pop/Rock im Stile von Queen und Punkpop, wie wir ihn von Blink 182 kennen, scheinen die drei jungen Musiker die eine erfolgreiche Rezeptur gefunden zu haben.


18. Mai 2012

The Temper Trap (2012) by The Temper Trap

Mit einem Gitarrenspiel, das The Edge vor Neid hat grün werden lassen und einem Refrain so episch, dass Chris Martin darüber wochenlang in seine Weizengras-Smoothies geheult haben muss, hat Sweet Disposition 2009 den Durchbruch von The Temper Trap markiert. Wir sind froh, dass sich die australische Band jetzt trotz Millionenverkäufen mit einem neuen Album und einem neuen Bandmitglied zurückmeldet, anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Das zweite Album wurde in London geschrieben und in LA mit Beck-Produzent Tony Hoffer aufgenommen und bietet wieder eine geballte Ladung an Stadion füllendem Indie-Rock.

Apocalyptic Love (2012) by Slash

Zurück zur Band, zurück zum Rock. Nachdem Slash auf seinem letzten Album eine Armada an Gastsängern präsentierte, reduziert er sein neues Album auf das Nötige: eine tighte Rhythmusabteilung, die genügend Spielfläche für Slashs unverkennbare Fingerarbeit bietet, und einen Sänger, dessen Stimme das gesamte Spektrum von trockenen Rockern bis zu opulenten Balladen trägt. Sänger Myles Kennedy kann einfach alles, verpasst jedem Song seine persönliche Note und lässt Slash dabei ausreichend Platz im Scheinwerferkegel. Es ist unüberhörbar, dass sich hier ein gleichberechtigtes Team gefunden hat.