Alben der Woche
Diese Woche
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- Random Access Memories
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Daft Punk
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Dance Musik ist aus den Charts gar nicht mehr wegzudenken. Als auf dem diesjährigen Coachella Festival in Amerika ein Video Teaser für das Daft Punk Album lief, konnte die Menge gar nicht genug bekommen. Witzig nur, daß die erste Singleauskopplung „Get Lucky“, ein Dance-Hymne allererster Klasse, den Zuhörer eigentlich ein wenig auf die falsche Fährte lockt. Der Großteil auf „Random Access Memories“ ist unheimlich lässig, klingt ein wenig nach Disco, House und Funk. Zu danken sind solchen Legenden wie Nile Rodgers, Todd Edwards und Giorgio Moroder die all ihre Hände im Spiel hatten. Wer also ein Tanzalbum erwartet, sollte vielleicht weiter suchen. Wir sind uns allerdings relativ sicher, daß sich die tatsächliche Größe dieses Albums erst nach ein paar Mal hören zeigen wird.
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- Trouble Will Find Me
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von The National
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Falls wir alle danach streben glücklich zu sein, warum zieht uns melancholische Musik dann so in den Bann? Weil wir tiefe und traurige Momente brauchen damit die glücklichen umso süßer scheinen? Weil das Gefühl der Traurigkeit einfach immer stärker ist als das Glück je sein kann? Was auch immer der Grund, es gibt nur wenige Bands mit denen wir lieber traurig sind als mit The National. Ironischerweise geht es denen momentan ganz gut: das letzte Album schlug ein wie eine Bombe und „Trouble Will Find Me“ wird nicht nur von Fans mit Spannung erwartet. Matt Berningers unverkennbare düstere Baritonstimme hilft den neuen Songs auch diese mit zu den besten in The Nationals Karriere zu etablieren.
Vorherige Wochen
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- Secondhand Rapture
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Ms Mr
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Angefangen hat alles mit schleimspuckenden Teens, blauer Haut und pinkem Glatzkopf; genau das kann man alles im bunten, schrillen, total verwirrend faszinierendem Video der ersten MS MR („Miss Mister“) Electro-Pop Single „Hurricane“ finden, die das Anglo-Amerikanische Duo im April 2012 veröffentlichte. Ein ganzes Jahr lang haben sie uns dann mit diversen Singles und EPs geneckt bis wir jetzt endlich das Debütalbum zu hören bekommen. Und da gehts drunter und drüber, Tempo und Stilrichtung werden nach jedem Song gewechselt. Manchmal klingt das wunderbar , wie auf dem dramatischen „Twenty Seven“, manchmal leider nicht (zB. Beim Reggae-angehauchten „Salty Sweet“, das eher langweilig klingt). Stimmlich gesehen macht Lizzie jedoch alles richtig, daher trotzdem hörenswert.
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- Modern Vampires of the City
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Vampire Weekend
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Dafür, daß man Vampire Weekend bisher eher als vom Afrobeat beeinflusste Indiepop Band kannte und liebte, gehen sie mit dem neuen Album garantiert nicht auf Nummer sicher. Vielleicht liegt es am Einfluss des Produzenten Ariel Rechtshaid, oder aber vielleicht wollten die Jungs einfach mal was Neues machen, aber „Modern Vampires of the City“ klingt komplett anders als „Contra“. Die Vorabsingle „Diane Young“ vereint lebhafte Synths, aufregende Drums und Tonlagenwechsel...klingt ein wenig wie Buddy Hollys „Footloose“, die groovige Klaviernummer „Ya Hey“ ein wenig nach den Chipmunks. Das Album hat auf jeden Fall so viele überraschende Wendungen, daß man wirklich bis zum Schluß dranbleiben und einfach zuhören muss.
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- Silence Yourself
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Savages
- Bewertung
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Savages gibt es jetzt seit ungefähr 18 Monaten. Und in dieser kurzen Zeit hat sich die Band aus London um Jehnny Beth und Gemma Thompson als eine der aufregendsten Livebands, die es moment zu entdecken gibt, etabliert. Die Frage ist – kann das Album mit ihren Liveauftritten mithalten? Dank Daughter-Produzent Rodaidh McDonald und Beths ehemaligem Bandkollegen Johnny Hostile fällt die Antwort positiv aus. Rumpelnder Bass, strafende Drums, dahintuckernde Gitarren und Beths wilder Gesang, der irgendwo zwischen Siouxsie Sioux und Ian Curtis liegt, garantieren ein selbstbewusstes und intensives Debütalbum, dass die Energie der Bandmitglieder auf gekonnte Art und Weise einfängt und dem Zuhörer um die Ohren schleudert. Schnallt euch an und lasst euch drauf ein. Ihr werdet es nicht bereuen.
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- Intense
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Armin van Buuren
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Er wurde gerade zum fünften Mal in Folge zum „Besten DJ der Welt" gewählt. Er hat bei Facebook über fünf Millionen Freunde. Er spielt jedes Wochenende vor zehntausenden von Menschen. Er hat gerade den Madison Square Garden in New York City in nur einer Stunde ausverkauft. Die Rede ist natürlich von Armin van Buuren, der jetzt mit „Intense“ sein 23. Studioalbum (!) veröffentlicht. Auch auf seinem neuen Album überzeugt Armin van Buuren mit unglaublichen neuen Songs, die die Grenzen zwischen Dance, Trance und Pop aufheben. Anfang April gab es schon die erste Singleauskopplung „This Is What It Feels Like", für die Armin keinen geringeren als David Guetta für einen Remix gewinnen konnte.
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- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Rudimental
- Bewertung
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Man weiß gar nicht wo man hinsehen oder wem man zuhören soll, vor lauter neuen urban Bands aus London. Maverick Sabre, Labrinth, Professor Green und jetzt das DnB Kollektiv Rudimental. Diese haben den Sprung vom Untergrund in die Charts bereits vor ein paar Monaten mit ihren ersten Singleauskopplungen „Waiting All Night“ und „Feel the Love“ geschafft. Jetzt endlich also das Debütalbum, keine Angst, die beiden Singles sind darauf enthalten. Für Abwechslung auf dem Album sorgen neue Talente wie etwa Angel Haze, Syron und Foxes – wir sind sicher die eine oder andere Collaboration werdet ihr noch in den Charts hören. Und für Emeli Sandé Fans ist auch was dabei, leiht die Gute doch ganzen 2 Liedern ihre Stimme.
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- Thr!!!er
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von !!!
- Bewertung
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Mit solchen Knallern wie “Billie Jean”, “Beat It” und “Wanna Be Startin’ Something” ist Thriller nicht nur das Highlight Michael Jacksons Karriere, sondern auch das perfekte Popalbum schlechthin. Nach 3 Jahrzehnten versucht nun die Band !!! („Chk-Chk-Chk“) ganz bewusst diesem Titel alle Ehre zu machen, auch sie wollten das perfekte Album schreiben. Arrogant? Nicht wirklich. Vom lässigen „Even When The Water’s Cold“ bis hin zum Disko-Punk-Knaller „Station“, die sechsköpfige Band aus Sacramento haben es geschafft ein dem Titel würdiges Album zu kreieren. Die Verkaufszahlen werden garantiert nicht mit Jackos mithalten können, aber !!! haben in der Tat ihr bislang bestes Album geschaffen.
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- Bankrupt!
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Phoenix
- Bewertung
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Die letzte Platte unserer französischen Freunde hat so richtig eingeschlagen, kein Wunder also, daß Phoenix jetzt Leistungsdruck verspüren. Fans verlangten Wolfgang Amadeus Phoenix Teil zwei und es scheint, als ob sie das auch bekommen. Thomas Mars mag vielleicht davon gesprochen haben auf diesem Album experimentierfreudiger sein zu wollen, „Bankrupt!“ trotzt allerdings nur so mit Hymnen. Die Vorabsingle „Entertainment“ zeigte, womit man rechnen kann: aufbauschender Chorus und orientalisch angehauchte Synths die irgendwie an Siouxsie and the Banshees „Hong Kong Garden“ erinnern. Einen Unterschied gibt es allerdings zwischen Bankrupt! und dem Vorgänger: man hört das Selbstvertrauen, daß sie sich die letzten Jahre erarbeitet haben. Phoenix weiß, „wir haben es geschafft“.
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- Indicud
- Erscheinungsdatum
- (2013)
- Interpret
- von Kid Cudi
- Bewertung
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Vielen mag Kid Cudi durch Kanye West bekannt sein, war er doch mit verantwortlich für einige großartigen Momente auf „808s & Heartbreak “. Mit seinen beiden Soloalben bewies er, daß er sich den Titel „wichtigster Trendsetter einer neuen HipHop-Generation“ verdient hat. Was jetzt kommt ist anders. Wir sagen nur: Too $hort, A$AP Rocky, Kendrick Lamar und die Indie-Rock-Gruppe (und 7digital Liebling!) Haim. Genau die sind alle auf dem aktuellen Album „Indicud“ vertreten, was er alleine, ohne großes Produktionsteam geschrieben hat. Neue Fans wird er dadurch eher nicht gewinnen, klingt das ganze doch zeitweise etwas eintönig. Nicht schlecht, aber vielleicht beim nächsten Album doch wieder mit weniger Attitude und dafür mit Produzent?